bewa4
 
news-h

 KONTAKT

bewa-plast  
Kunststoffprofile
Beck GmbH

Kirchstrasse 19
35794 Mengerskirchen
Telefon: 06476 / 91 30 0  
Fax: 06476 / 570  
E-Mail: info@bewa-plast.de

  Aktuelle Infos und News

11.03.2010
Fit für die nächste Saison:
EnEV, CE-Kennzeichnungspflicht und Werkvertragsrecht

Fensterhersteller bewa-plast informiert beim Händlertag

Zum 1. Händlertag in ihrer 58 jährigen Firmengeschichte lud die Fa. bewa-plast Kunststoffprofile Beck GmbH  in die Westerwaldhalle Waldernbach (Kreis Limburg-Weilburg) ein.
Fast 100 Händler kamen und informierten sich u. a. über die neue EnEV, die CE-Kennzeichnungspflicht sowie Veränderungen und Neuerungen auf dem Fenster- und Haustürmarkt.

ht-saal

Im vollbesetzten Saal der Westerwaldhalle begrüßte Walter Beck, Geschäftsführer der Fa. bewa-plast Beck GmbH, alle Teilnehmer und erläuterte die wichtigsten Entwicklungen in der Fensterbranche: so z. B. die CE-Kennzeichnungspflicht seit 01.02.1010 und die damit verbundenen Veränderungen. Beck wies darauf hin, dass nur noch die europäischen Normen gelten, die deutschen Normen hingegen hinfällig seien.Für den Hersteller bedeute das, dass er angeben  muss, wie gut seine Fenster bezüglich Wärmeschutz, Windwiderstand, Luftdurchlässigkeit und Schlagregendichtigkeit ausgestattet sind.
Für den Wärmeschutz, Einbruchschutz, Flucht- und Paniktüren gelten nun höhere Anforderungen, der Schallschutz würde nach EU-Normen hingegen weniger streng gehandhabt als nach alter deutscher Norm.Anschließend zeigte der Verkaufsleiter für Deutschland Herr Bodo Müller von der Fa. Winkhaus, die Möglichkeiten auf, wie man Wohnkomfort und Sicherheit mit Winkhaus-Produkten verwirklichen kann.

In dem Vortrag der Fa. Aluplast wurde dann von Herrn Dipl.-Ing. Arno Bender, das neue energeto-Passiv-Haus-Fenster vorgestellt.Dabei spielen die glasfaserverstärkten Aussteifungsstege sowie die Klebetechnik zur Erreichung der notwendigen  Dämmwerte, eine wichtige Rolle.

Walter Beck erklärte wie wichtig es ihm ist, seine Kunden über neue Entwicklungen und Produkte auf dem Laufenden zu halten. „Unsere Händlerkunden sollen kompetenter bei den Verkaufsgesprächen auftreten können und das richtige Produkt für den jeweiligen Endkunden auswählen.“
Schon in den vergangenen Jahren führte das Unternehmen daher regelmäßige Schulungen für seine Händler in eigenen Räumlichkeiten durch.

Gegründet wurde das Unternehmen bewa-plast 1952 durch Walter Becks Vater Herbert Beck, der zunächst mit der Produktion von Holzfenstern begann und später auf Kunststofffenster umstellte. 1986 übernahm Walter Beck nach dem Tod seines Vaters die Geschäftsführung und baute das Unternehmen weiter aus. Hierzu gehörte vor 2 Jahren auch die Umstellung von einer der beiden Fenster-Fertigungstraßen auf die zukunftsweisende Klebetechnik. 

Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Teilnehmer in einer Praxisvorführung im Werk die Klebetechnik sowie den Scheibenaustausch bei geklebten Fenstern anschauen.
Beck über die Vorteile der Klebetechnik:
Durch die Scheibenverklebung werden Rahmen und Flügel schmäler, das bedeutet mehr Licht.
Außerdem senken sich die Flügel im Laufe der Zeit nicht ab und Fensterscheiben lassen sich nicht mehr von Einbrechern aus dem Rahmen hebeln.
Besonders eignen sich diese Fenster für die Altbaumodernisierung, da sie den schmalen Ansichtsbreiten der alten Fenster am ähnlichsten sind.
Vor allem aber bilden Fensterscheibe und Rahmen in Bezug auf die Wärmedämmung eine Einheit.
„Heute sind die Fensterscheiben oft besser gedämmt als die Rahmen. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit werden die Rahmen feucht, ohne dass der Hausbewohner es sieht, und es kommt zur Schimmelbildung“ erklärt Beck.
Passen Rahmen und Scheibe dagegen zusammen, beschlägt die Scheibe und der Bewohner kann rechtzeitig lüften.
„Durch die Entscheidung für die Klebetechnik stehen wir derzeit am Markt gut da“ so Beck. „Im Jahr der Wirtschaftskrise konnten wir unsere Umsätze sogar noch um 10% steigern.“

Im Zuge der immer höheren Anforderungen an die Wärmedämmung ist bewa-plast zur Zeit dabei für Rahmenverbreiterungen und Wandanschlussprofile ein Sandwichsystem zu entwickeln, das wesentlich besser gedämmt ist als bisherige Systeme.
Denn spätestens 2015 dürfe ein Neubau nur noch ein hoch wärmegedämmtes Passivhaus sein, so Beck.

Nach der Mittagspause hieß es dann
Werksvertragssrecht für Handwerker –das von dem Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Herrn Michael Pinstock sehr lebhaft vorgestellt wurde. Der Vortrag endete, wegen der vielen Fragen mit einer Verspätung von fast einer Stunde um 17.30 Uhr.

Es war eine insgesamt gelungene Veranstaltung, die sicherlich im nächsten Jahr wiederholt wird.
 

AGB
Sitemap
Impressum